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Leistungsstarke LED-Fahrzeugbeleuchtung für Pickup, Offroad, Transporter und Nutzfahrzeuge.
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Häufige Fragen zur Fahrzeugbeleuchtung.
ECE-Kennzeichnungen, Fernscheinwerfer, Lichtkennzahl und Anschluss einfach erklärt.
Was bedeuten E-Prüfzeichen sowie ECE R10, R112, R148, R149 und R65? +
Die verschiedenen ECE-Kennzeichnungen zeigen, nach welchen Vorschriften eine Leuchte geprüft und genehmigt wurde. ECE R10 betrifft die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). ECE R112 ist eine ältere Regelung für Scheinwerfer zur Fahrbahnausleuchtung und findet sich weiterhin auf entsprechend genehmigten Scheinwerfern. ECE R149 umfasst heute unter anderem Scheinwerfer zur Fahrbahnausleuchtung wie Fernlicht. ECE R148 regelt verschiedene Lichtsignalfunktionen, zum Beispiel Positionslicht. ECE R65 betrifft spezielle Warnleuchten.
Wichtig: Ein E-Prüfzeichen allein bedeutet nicht automatisch, dass eine Leuchte für jede Lichtfunktion im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist. Die Zahl hinter dem E, zum Beispiel E1 oder E4, kennzeichnet das Land, dessen Genehmigungsbehörde die Typgenehmigung erteilt hat. Entscheidend sind die zur Leuchte gehörende ECE-Genehmigung und die Kennzeichnungen für die jeweilige Lichtfunktion.
Für den Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr muss die jeweilige Lichtfunktion entsprechend genehmigt sein. Eine reine ECE-R10-Genehmigung bestätigt beispielsweise nur die elektromagnetische Verträglichkeit und ist keine Genehmigung als Fern-, Positions- oder Warnleuchte.
Was bedeutet die Lichtkennzahl 100 bei Fernscheinwerfern? +
Fernscheinwerfer tragen eine Referenzzahl, die einen genehmigungsrelevanten Wert für die maximale Lichtstärke beschreibt. Bei gleichzeitig einschaltbaren Fernscheinwerfern ist die zulässige Summe der Referenzzahlen des Fahrzeugs zu beachten. Deshalb müssen bei zusätzlichen Fernscheinwerfern auch die bereits vorhandenen Fernlichtscheinwerfer des Fahrzeugs berücksichtigt werden.
Müssen zusätzliche Fernscheinwerfer paarweise montiert werden? +
Nicht jede zulässige Konfiguration lässt sich pauschal nur über die Anzahl der Leuchten beurteilen. Entscheidend sind Fahrzeug, Genehmigung, Anbau und Schaltung. Nach § 50 StVZO dürfen Fernscheinwerfer nur gleichzeitig oder paarweise einschaltbar sein; beim Abblenden müssen alle gleichzeitig erlöschen. Deshalb sollte vor der Montage immer die Genehmigung und vorgesehene Einbausituation geprüft werden.
Was ist der Unterschied zwischen Fern- und Arbeitsscheinwerfern? +
Fernscheinwerfer sind für die Ausleuchtung der Fahrbahn während der Fahrt vorgesehen und benötigen die dafür erforderliche Genehmigung. Arbeitsscheinwerfer dienen dagegen der Beleuchtung von Arbeitsgeräten oder Arbeitsstellen. Nach § 52 StVZO dürfen Arbeitsscheinwerfer grundsätzlich nicht während der Fahrt benutzt werden; für bestimmte Arbeitsfahrzeuge bestehen Ausnahmen.
Wie werden zusätzliche LED-Fernscheinwerfer angeschlossen? +
Üblicherweise erfolgt die Stromversorgung über Batterie, Sicherung und Relais. Das Fernlichtsignal steuert dabei das Relais beziehungsweise eine geeignete Steuereinheit. Bei modernen Fahrzeugen kann das Fernlichtsignal über CAN-Bus oder PWM gesteuert werden. In solchen Fällen kann ein geeignetes CAN-Bus- bzw. Signalmodul erforderlich sein. Die konkrete Verschaltung richtet sich immer nach Fahrzeug und Scheinwerfer.
Darf weißes oder oranges Standlicht im Straßenverkehr verwendet werden? +
Bei unseren entsprechend zugelassenen Euralight Scheinwerfern darf das weiße Stand- bzw. Positionslicht im öffentlichen Straßenverkehr verwendet werden. Die jeweilige Leuchte verfügt dafür über die erforderliche Genehmigung.
Oranges Stand- bzw. Positionslicht ist an der Fahrzeugfront im öffentlichen Straßenverkehr nicht zulässig. Diese Funktion ist ausschließlich für den Einsatz abseits öffentlicher Straßen vorgesehen.